Kennen wir nicht alle Situationen, in denen man sich fragt: Bin das wirklich ich? Meistens sind solche Situationen mit einem gewissen Maß an Verwirrung verbunden, und auch ich habe sie natürlich schon erlebt.
Nicht ganz so, aber doch vielleicht in etwa stelle ich mir derzeit Babynellas Gedankenwelt vor.
Babynella hat nämlich ihre erste Identitätskrise.
Nachdem sie lange Zeit von sich wie von allen anderen nur in der dritten Person sprach ("sie reiche mir einen Keks..." (Scherz)), versucht sie sich seit kurzen am Ich und Du. Das Problem ist nur, daß sie die korrekte Anwendung noch nicht verstanden hat. Aber wie auch, fragt man sich, wenn man mal drüber nachdenkt!
Zum Beispiel folgende Situation: Vor dem Zubettgehen singe ich Babynella immer ein flottes Medley bekannter Kinderschlaflieder vor. Da sie seit einiger Zeit manchmal mitsingt (seeeehr putzig - "Sing, sing, sing! Mond aufgange, Schern pang, Himmmllll"), habe ich mittlerweile die Frage eingebaut: "Wer soll denn singen? Ich oder Du"? Antwort (immer): "Ich!!!". Erwartungsvolles Schweigen meinerseits. Ausraster babynellaseits. "Ich, ich, ich!!!!". An dieser Stelle versuche ich ihr immer zu erklären, daß, wenn sie "ich" sagt, sie auch selbst singen muß. Aber das ist ihr zu doof - und in direkten Bezug auf meine Frage ja auch völlig zurecht. Irgendwann platzt es dann aus ihr raus: "Ich - Mama!". Und natürlich singe ich dann für sie.
Fakt ist: Nichts im Leben ist selbsterklärend, und auch die vermeintlich einfachsten Dinge muß jeder von uns lernen.
Ich versuch da im Moment häufiger dran zu denken, wenn ich selbst vor einer Herausforderung stehe, und mich ein bißchen dumm fühle. Das mit dem Ich und Du hab ich ja am Ende auch verstanden. Babynella demnächst ganz sicher auch.
fashion, baby!
Samstag, 8. Juni 2013
Donnerstag, 30. Mai 2013
Borkum - ein kleiner Reiseführer
Hallöchen Ihr Lieben!
nachdem die Rückreise von Borkum wesentlich geruchsneutraler war als die Hinreise, gibt es hier wieder ein paar Reisetips von Eurem rasenden Reporter Krümel!
Auch wenn das Wetter leider erst in der zweiten Hälfte unseres Aufenthalts sonnig, und es zu keinem Zeitpunkt warm wurde, hat es sich mal wieder gelohnt auf die Insel zu fahren.
Wir waren nun zum dritten Mal dort, das erste Mal mit Babynella. Borkum ist, wie soll ich es sagen, insgesamt eher... ereignisarm. Es gibt einen kleinen Ort mit ein paar netten Lokalen, den nordseeüblichen Geschäften, jede Menge Fahrradverleihe und ansonsten viel Meer, Strand und Grünzeug. Wer sich einmal so richtig erholen will, ist hier richtig, wer action sucht, nicht. Allerdings hat man als hypersensibler, dauerkreativer Elch in Wohngemeinschaft mit einem zweijährigen Kind Tag für Tag wahrhaftig genug action, und so hatten wir wirklich eine tolle Zeit.
Hin und zurück fährt man am besten mit der Deutschen Bahn (wer kann, reserviert einen Platz im (Kleinkind)abteil) und setzt ab Emden Außenhafen mit der Fähre oder dem Katamaran über. Borkum ist autofrei, somit kann man sein Auto zwar mitnehmen, muß es dann aber auf einem der öffentlichen Parkplätze stehen lassen. Vom Borkumer Hafen geht es mit einer wunderbaren Bimmelbahn in den Ort, das allein macht schon wirklich Laune.
Wir hatten eine traumhafte Ferienwohnung in Borkum Ort, nur ein paar Schritte weg von Bahnhof, Supermarkt, Bäcker und was man so braucht.
Was kann man unternehmen?
Wer sich erst mal einen Überblick verschaffen will, der kann auf den alten Leuchtturm klettern. Schwindelfrei sollte man allerdings gerade auf den letzten Metern sein.
Danach kann man links herum, rechts herum, ganz wunderbar am Meer entlang laufen. Oder einen Ausflug ins Ostland machen, wo einen Wiesen, Pferde und ein toller Spielplatz erwarten.
An einem der wenigen Sonnentage haben wir eine Bootsfahrt zu den Seehundsbänken mitgemacht. Man kann auch mit der Kutsche dorthin, aber schwimmend hat es uns besser gefallen, Perspektivwechsel inklusive.
An regnerischen Tagen kann man gut im Gezeitenland schwimmen gehen, und wenn man ohne Kind dort ist, auch die tolle Saunalandschaft nutzen.
Das sogenannte Kulturzentrum macht leider so gar nichts her. Abends werden dort zwar Kinofilme gezeigt, und es gibt einen nur mäßig ansprechenden Lesesaal, ansonsten besteht hier aber wirklich Bedarf für eine Modernisierung und damit vielleicht auch Belebung. Das "Conversationshaus" auf Norderney könnte da eine tolle Inspiration sein!
Ebenso dringend benötigt das kleine Aquarium eine Generalüberholung. Die Fische dort tun einem regelrecht leid, und hätte es eine Spendendose gegeben, wir hätten sicher etwas hineingeworfen.
Dafür ist die Uferpromenade gerade (fast) fertig renoviert worden, dort kann man toll sitzen und bei einem Kaffee oder Essen aufs Meer schauen.
Das Größte für kleine Leute und wilde Plüschelche ist aber eindeutig ein Tag am Strand. Buddeln, laufen, Drachen steigen lassen, im Strandkorb sitzen. Haben wir auch gemacht, und dabei so viel Spaß gehabt!
Ins Meer hinein kann man natürlich auch, hat sich aber bei den Temperaturen nur der mutige Elch getraut - und hätte es fast bitter bereut, seht selbst! Uff, das war knapp! Der gemeingefährliche Fisch wurde selbstverständlich heldenhaft k.o. geschlagen, und danach gab es erst mal einen heißen Kakao auf den Schreck.
Insgesamt waren es aber schöne, erholsame Ferien, mit guter Luft für alle, und viiiiiel Auslauf für Babynella, die jeden Abend fix und foxi in ihr Bettchen fiel.
Wir kommen ganz sicher wieder!
Mein nächster Reisebericht wird Euch aus Mallorca erreichen, freut Euch schon mal - ich tu's auf jeden Fall!
Nasenstupser!
Euer Krümel
nachdem die Rückreise von Borkum wesentlich geruchsneutraler war als die Hinreise, gibt es hier wieder ein paar Reisetips von Eurem rasenden Reporter Krümel!
Auch wenn das Wetter leider erst in der zweiten Hälfte unseres Aufenthalts sonnig, und es zu keinem Zeitpunkt warm wurde, hat es sich mal wieder gelohnt auf die Insel zu fahren.
Wir waren nun zum dritten Mal dort, das erste Mal mit Babynella. Borkum ist, wie soll ich es sagen, insgesamt eher... ereignisarm. Es gibt einen kleinen Ort mit ein paar netten Lokalen, den nordseeüblichen Geschäften, jede Menge Fahrradverleihe und ansonsten viel Meer, Strand und Grünzeug. Wer sich einmal so richtig erholen will, ist hier richtig, wer action sucht, nicht. Allerdings hat man als hypersensibler, dauerkreativer Elch in Wohngemeinschaft mit einem zweijährigen Kind Tag für Tag wahrhaftig genug action, und so hatten wir wirklich eine tolle Zeit.
Hin und zurück fährt man am besten mit der Deutschen Bahn (wer kann, reserviert einen Platz im (Kleinkind)abteil) und setzt ab Emden Außenhafen mit der Fähre oder dem Katamaran über. Borkum ist autofrei, somit kann man sein Auto zwar mitnehmen, muß es dann aber auf einem der öffentlichen Parkplätze stehen lassen. Vom Borkumer Hafen geht es mit einer wunderbaren Bimmelbahn in den Ort, das allein macht schon wirklich Laune.
Wir hatten eine traumhafte Ferienwohnung in Borkum Ort, nur ein paar Schritte weg von Bahnhof, Supermarkt, Bäcker und was man so braucht.
Was kann man unternehmen?
Wer sich erst mal einen Überblick verschaffen will, der kann auf den alten Leuchtturm klettern. Schwindelfrei sollte man allerdings gerade auf den letzten Metern sein.
Danach kann man links herum, rechts herum, ganz wunderbar am Meer entlang laufen. Oder einen Ausflug ins Ostland machen, wo einen Wiesen, Pferde und ein toller Spielplatz erwarten.
An einem der wenigen Sonnentage haben wir eine Bootsfahrt zu den Seehundsbänken mitgemacht. Man kann auch mit der Kutsche dorthin, aber schwimmend hat es uns besser gefallen, Perspektivwechsel inklusive.
An regnerischen Tagen kann man gut im Gezeitenland schwimmen gehen, und wenn man ohne Kind dort ist, auch die tolle Saunalandschaft nutzen.
Das sogenannte Kulturzentrum macht leider so gar nichts her. Abends werden dort zwar Kinofilme gezeigt, und es gibt einen nur mäßig ansprechenden Lesesaal, ansonsten besteht hier aber wirklich Bedarf für eine Modernisierung und damit vielleicht auch Belebung. Das "Conversationshaus" auf Norderney könnte da eine tolle Inspiration sein!
Ebenso dringend benötigt das kleine Aquarium eine Generalüberholung. Die Fische dort tun einem regelrecht leid, und hätte es eine Spendendose gegeben, wir hätten sicher etwas hineingeworfen.
Dafür ist die Uferpromenade gerade (fast) fertig renoviert worden, dort kann man toll sitzen und bei einem Kaffee oder Essen aufs Meer schauen.
Das Größte für kleine Leute und wilde Plüschelche ist aber eindeutig ein Tag am Strand. Buddeln, laufen, Drachen steigen lassen, im Strandkorb sitzen. Haben wir auch gemacht, und dabei so viel Spaß gehabt!
Ins Meer hinein kann man natürlich auch, hat sich aber bei den Temperaturen nur der mutige Elch getraut - und hätte es fast bitter bereut, seht selbst! Uff, das war knapp! Der gemeingefährliche Fisch wurde selbstverständlich heldenhaft k.o. geschlagen, und danach gab es erst mal einen heißen Kakao auf den Schreck.
Insgesamt waren es aber schöne, erholsame Ferien, mit guter Luft für alle, und viiiiiel Auslauf für Babynella, die jeden Abend fix und foxi in ihr Bettchen fiel.
Wir kommen ganz sicher wieder!
Mein nächster Reisebericht wird Euch aus Mallorca erreichen, freut Euch schon mal - ich tu's auf jeden Fall!
Nasenstupser!
Euer Krümel
Dienstag, 21. Mai 2013
Borkum - eine unvergessliche Reise
Heute melde ich mich von der Nordseeinsel Borkum, wo wir gerade eine äußerst verregnete Woche verbringen. Da das Wetter allerdings derzeit überall in Deutschland gleich schlecht ist, können wir genauso gut auch gleich Spaß haben, und bislang schlagen wir uns gar nicht so schlecht.
Es fing schon gleich suuuuperlustig an.
Babynella laborierte seit vergangenem Donnerstag an einem Magen-Darm-Virus rum. Am Samstag, unserem Abreisetag sah es allerdings so aus, als sei das Schlimmste überwunden. Die Familie schwang sich also wohlgemut in den Zug. Und jetzt kommt die Preisfrage: Was ist blöd daran, wenn man sein Gepäck vorab per Kurierdienst an den Urlaubsort schickt, um auf der Reise selbst die Hände für Kind und dazugehörigen Wagen frei zu haben? Genauuuuuu: Wenn selbiges Kind dann leider DOCH noch nicht wieder gesund ist, und Mama von oben bis unten bekotzt, DANN kann selbige sich unterwegs nicht einfach in ein paar frische Klamotten werfen.
Ich muß saublöd aus der Wäsche geguckt haben, als Babynella, die günstigerweise gerade rittlings auf meinem Schoß saß, sich erst in einem kleinen, dann einem großen Schwall auf mich erbrach.
Glücklicherweise war die nette Familie, mit der wir das Abteil einen Teil des Weges geteilt hatten, bereits ausgestiegen, wir also zu dritt allein. Die Bahn stellt einem in so einem Fall einen Eimer und einen nagelneuen Lappen zur Verfügung, und ich kann nun von mir sagen, daß ich schon mal einen Abteilboden gewischt habe. Im Grunde haben wir (und die DB) Glück gehabt. Beim letzten Mal sind wir nämlich wegen quasi Preisgleichheit erster Klasse gereist, und da haben die Abteile Teppichboden. Das wäre diesmal echt, echt eklig geworden.
Nachdem ich das Schlimmste aus unserer Kleidung rausgewaschen hatte, und in der Zwischenzeit auch niemand Lust hatte, sich zu uns zu setzen, stiegen wir dann aufs Schiff um. Hier platzierten wir uns geschickterweise gleich neutral in der Gepäckzone und natürlich übergab Babynella sich flugs ein zweites Mal. Lieben Dank unbekannterweise an die nette Dame, die ihren (leeren) Bierbecher als Kotztüte zur Vefügung stellte, und den beherzten jungen Mann, der uns einen Mülleimer zuschob und einen Stapel Wegwerftücher zuwarf.
Bereits seit dem ersten Fiasko im Zug wurde ich periodisch von hysterischen Lachkrämpfen geschüttelt. Was auch sonst? Es war ja zum Glück nichts wirklich schlimmes passiert und Babynella übrigens fröhlich und munter. Ich wußte also, es würde vorbeigehen, wie hätte ich es also nehmen sollen als mit Humor?
Rücksichtsvollerweise wechselten wir immer mal wieder aufs Außendeck, aber da war es affig kalt, und Babynella hatte ja ihr Sweatshirt nicht mehr an, weil... ist klar, ne?
Als wir dann beim Aussteigen eine Weile neben dem Kaffeeautomaten standen, entwickelte sich in unserem Rücken ein lebhaftes Gespräch zwischen bis dato Unbekannten, die sich darüber austauschten, wie fies es aus dem Automaten roch, so nach vergorener Milch. Da habe man ja neulich erst drüber gelesen, wie unhygienisch diese Automaten seien, da trinke man ja ohnehin nie was draus. Liebe AG Ems, falls sich jemand bei Euch beschwert: Unternehmt nix, ich kann das erklären... In der Situation selbst war ich allerdings leider außerstande dazu. Ich meine, wie reagiert man da? "Entschuldigen Sie, das ist nicht der Automat, das bin ich. Ich wurde zweimal mit Erbrochenem überzogen und es tut mir auch Leid, daß wir jetzt noch zwanzig Minuten hier stehen wie die Sardinen in der Dose. Wenn Sie etwas mehr Geduld hätten, und nicht schon ewig vor der Ankunft hier ne Schlange aufmachen würden, wäre es für uns alle netter"? Pardon, ging nicht.
Spätestens in dem Moment war ich jedenfalls kurz vor dem Platzen. Babynellas Papa und ich haben uns betont nicht angeguckt und gaaaanz konzentriert den Ausgang im Blick behalten. Zum Glück war auch die Überfahrt bald vorbei, und die kurze Fahrt in der Bimmelbahn bis zum Borkumer Bahnhof stellte dann hoffentlich keine große Beeinträchtigung für unsere Mitreisenden dar.
Babynella hat übrigens seit unserer Ankunft nicht mehr gespuckt, ich bin also zuversichtlich, daß unsere Rückreise angenehmer wird. Drückt uns die Daumen!
Reisen mit Kindern ist toll!
Übrigens berichtet Krümel demnächst an dieser Stelle über Borkum als Reiseziel, stay tuned!
Es fing schon gleich suuuuperlustig an.
Babynella laborierte seit vergangenem Donnerstag an einem Magen-Darm-Virus rum. Am Samstag, unserem Abreisetag sah es allerdings so aus, als sei das Schlimmste überwunden. Die Familie schwang sich also wohlgemut in den Zug. Und jetzt kommt die Preisfrage: Was ist blöd daran, wenn man sein Gepäck vorab per Kurierdienst an den Urlaubsort schickt, um auf der Reise selbst die Hände für Kind und dazugehörigen Wagen frei zu haben? Genauuuuuu: Wenn selbiges Kind dann leider DOCH noch nicht wieder gesund ist, und Mama von oben bis unten bekotzt, DANN kann selbige sich unterwegs nicht einfach in ein paar frische Klamotten werfen.
Ich muß saublöd aus der Wäsche geguckt haben, als Babynella, die günstigerweise gerade rittlings auf meinem Schoß saß, sich erst in einem kleinen, dann einem großen Schwall auf mich erbrach.
Glücklicherweise war die nette Familie, mit der wir das Abteil einen Teil des Weges geteilt hatten, bereits ausgestiegen, wir also zu dritt allein. Die Bahn stellt einem in so einem Fall einen Eimer und einen nagelneuen Lappen zur Verfügung, und ich kann nun von mir sagen, daß ich schon mal einen Abteilboden gewischt habe. Im Grunde haben wir (und die DB) Glück gehabt. Beim letzten Mal sind wir nämlich wegen quasi Preisgleichheit erster Klasse gereist, und da haben die Abteile Teppichboden. Das wäre diesmal echt, echt eklig geworden.
Nachdem ich das Schlimmste aus unserer Kleidung rausgewaschen hatte, und in der Zwischenzeit auch niemand Lust hatte, sich zu uns zu setzen, stiegen wir dann aufs Schiff um. Hier platzierten wir uns geschickterweise gleich neutral in der Gepäckzone und natürlich übergab Babynella sich flugs ein zweites Mal. Lieben Dank unbekannterweise an die nette Dame, die ihren (leeren) Bierbecher als Kotztüte zur Vefügung stellte, und den beherzten jungen Mann, der uns einen Mülleimer zuschob und einen Stapel Wegwerftücher zuwarf.
Bereits seit dem ersten Fiasko im Zug wurde ich periodisch von hysterischen Lachkrämpfen geschüttelt. Was auch sonst? Es war ja zum Glück nichts wirklich schlimmes passiert und Babynella übrigens fröhlich und munter. Ich wußte also, es würde vorbeigehen, wie hätte ich es also nehmen sollen als mit Humor?
Rücksichtsvollerweise wechselten wir immer mal wieder aufs Außendeck, aber da war es affig kalt, und Babynella hatte ja ihr Sweatshirt nicht mehr an, weil... ist klar, ne?
Als wir dann beim Aussteigen eine Weile neben dem Kaffeeautomaten standen, entwickelte sich in unserem Rücken ein lebhaftes Gespräch zwischen bis dato Unbekannten, die sich darüber austauschten, wie fies es aus dem Automaten roch, so nach vergorener Milch. Da habe man ja neulich erst drüber gelesen, wie unhygienisch diese Automaten seien, da trinke man ja ohnehin nie was draus. Liebe AG Ems, falls sich jemand bei Euch beschwert: Unternehmt nix, ich kann das erklären... In der Situation selbst war ich allerdings leider außerstande dazu. Ich meine, wie reagiert man da? "Entschuldigen Sie, das ist nicht der Automat, das bin ich. Ich wurde zweimal mit Erbrochenem überzogen und es tut mir auch Leid, daß wir jetzt noch zwanzig Minuten hier stehen wie die Sardinen in der Dose. Wenn Sie etwas mehr Geduld hätten, und nicht schon ewig vor der Ankunft hier ne Schlange aufmachen würden, wäre es für uns alle netter"? Pardon, ging nicht.
Spätestens in dem Moment war ich jedenfalls kurz vor dem Platzen. Babynellas Papa und ich haben uns betont nicht angeguckt und gaaaanz konzentriert den Ausgang im Blick behalten. Zum Glück war auch die Überfahrt bald vorbei, und die kurze Fahrt in der Bimmelbahn bis zum Borkumer Bahnhof stellte dann hoffentlich keine große Beeinträchtigung für unsere Mitreisenden dar.
Babynella hat übrigens seit unserer Ankunft nicht mehr gespuckt, ich bin also zuversichtlich, daß unsere Rückreise angenehmer wird. Drückt uns die Daumen!
Reisen mit Kindern ist toll!
Übrigens berichtet Krümel demnächst an dieser Stelle über Borkum als Reiseziel, stay tuned!
Sonntag, 12. Mai 2013
Mund auf - Kuchen rein!
Spracherwerb ist etwas Großartiges! Babynella spricht immer besser, manchmal ist neben dem inzwischen schon obligatorischen Zweiwortsatz sogar schon etwas komplexeres dabei.
Dadurch, daß sie sich nun auch so äußert, daß wir sie verstehen können (uaaaahhhh! war irgendwie nie besonders aufschlußreich) erhalten wir jetzt auch Einblick in ihre Gedankenwelt.
Letzten Sonntag im Café. Der Milchschaum von Mamas und Papas Milchkaffee war abgetragen und wir teilten ihr mit, daß es nun keinen mehr gebe. Unser Kind kannte die Lösung: "Schaum kaufen!".
Oder nachdem wir den halben Supermarkt und Baumarkt ausgeräumt hatten, auf dem Weg zum Auto: "Mehr kaufen!". Ähem, ja, danke...
Kaufen scheint ohnehin ein zentrales Thema zu sein, denn zuletzt mußte ich mich in Rückenlage mit angezogenen Beinen auf dem Boden positionieren. Dann schwang sie sich rittlings auf mich und verkündete: "Auto fahren!". Nachdem sie eine Weile auf mir gefahren war, stieg sie ab, schloß sorgfältig meine beiden Knie ab (!) und verkündete im Weggehen: "Einkaufen!".Ich glaube, wir müssen mehr mit ihr in den Park...
Der bislang beste Spruch kam aber heute Nachmittag. Tatort Omas Kaffeetisch, jeder hatte einen Teller vor sich stehen. Babynella überlegte kurz, zückte ihre Gabel und sprach voll großer Weisheit: "Mund auf - Kuchen rein!".
Die Familie lag am Boden. Ich überlege, ob das nicht ein wirklich guter Spruch für ein T-Shirt wäre...
Dadurch, daß sie sich nun auch so äußert, daß wir sie verstehen können (uaaaahhhh! war irgendwie nie besonders aufschlußreich) erhalten wir jetzt auch Einblick in ihre Gedankenwelt.
Letzten Sonntag im Café. Der Milchschaum von Mamas und Papas Milchkaffee war abgetragen und wir teilten ihr mit, daß es nun keinen mehr gebe. Unser Kind kannte die Lösung: "Schaum kaufen!".
Oder nachdem wir den halben Supermarkt und Baumarkt ausgeräumt hatten, auf dem Weg zum Auto: "Mehr kaufen!". Ähem, ja, danke...
Kaufen scheint ohnehin ein zentrales Thema zu sein, denn zuletzt mußte ich mich in Rückenlage mit angezogenen Beinen auf dem Boden positionieren. Dann schwang sie sich rittlings auf mich und verkündete: "Auto fahren!". Nachdem sie eine Weile auf mir gefahren war, stieg sie ab, schloß sorgfältig meine beiden Knie ab (!) und verkündete im Weggehen: "Einkaufen!".Ich glaube, wir müssen mehr mit ihr in den Park...
Der bislang beste Spruch kam aber heute Nachmittag. Tatort Omas Kaffeetisch, jeder hatte einen Teller vor sich stehen. Babynella überlegte kurz, zückte ihre Gabel und sprach voll großer Weisheit: "Mund auf - Kuchen rein!".
Die Familie lag am Boden. Ich überlege, ob das nicht ein wirklich guter Spruch für ein T-Shirt wäre...
Mittwoch, 8. Mai 2013
Paris - sie haben es schon wieder getan!
Bonjour, hier meldet sich wie zuletzt versprochen wieder einmal Krümel, der rasende Reporter.
Am vorletzten Wochenende waren wir mal wieder in Paris, und zwar in bewährter Reisebegleitung einer stilsicheren Dame und eines sehr hippen Schafs. Irgendwer muß einem ja schließlich zureden, damit man auch die vierte Handtasche an einem Shoppingtag noch ohne schlechtes Gewissen einpackt!
Um es kurz zu machen: Das war kein Kulturtrip, es sei denn man bezeichnet Kampfshopping als kuturell wertvolle Betätigung - und ich wäre geneigt, dies zu tun. Aber wer fragt schon den Elch?
Neben reichlich Beute haben wir Euch aber wieder ein paar Highlights mitgebracht, und diese möchte ich Euch hier vorstellen!
Das dîner haben wir im Des gars dans la cuisine eingenommen, ein Lokal, das wir schon lange testen wollten. Und es hat sich gelohnt! Das Essen war so wunderbar, daß wir ernsthaft überlegen, uns das kürzlich erschienene Kochbuch des Chefs zuzulegen. Mjam! Photografische Beweise gibt es leider nicht, wir waren einfach zu hungrig um Bilder zu machen. Am besten, Ihr geht einfach selber hin!
Am Samstagmorgen starteten wir dann richtig durch und begannen unseren Fischzug bei den Galeries Lafayettes. Es war der Tag der Tasche - nicht unbedingt der roten, sondern vielmehr der pailettenbesetzten. Très chic!
Hier ein paar photografische Eindrücke (ein bißchen Spaß muß sein):

Der Tag verging wie im Fluge, und als wir etwas abgekämpft am späten Nachmittag in St. German des Prés aufschlugen, hielten wir unsere Jagd eigentlich für abgeschlossen. Aber: Weit gefehlt! Wir waren schön öfter in der hübschen Boutique Allison (3, rue de Buci, Paris 6e) die sogar einen eigenen Blog hat. Auch diesmal hat sich der Besuch wieder gelohnt und zu guter Letzt ist uns noch ein neues Mitglied unserer Taschenfamilie auf den Arm gehopst. Bienvenue, ma chère!
Was soll ich sagen? Schön war's mal wieder! A très bientôt, Paris!
Bisous,
Eurer Krümel
Am vorletzten Wochenende waren wir mal wieder in Paris, und zwar in bewährter Reisebegleitung einer stilsicheren Dame und eines sehr hippen Schafs. Irgendwer muß einem ja schließlich zureden, damit man auch die vierte Handtasche an einem Shoppingtag noch ohne schlechtes Gewissen einpackt!
Um es kurz zu machen: Das war kein Kulturtrip, es sei denn man bezeichnet Kampfshopping als kuturell wertvolle Betätigung - und ich wäre geneigt, dies zu tun. Aber wer fragt schon den Elch?
Neben reichlich Beute haben wir Euch aber wieder ein paar Highlights mitgebracht, und diese möchte ich Euch hier vorstellen!
Der Freitag diente mehr der dem gepflegten Stadtspaziergang, dafür habe ich zwei schöne Gastrotips für Euch:
Für den (eher teuren, aber so ist halt Paris) Kaffee zwischendurch, aber auch durchaus für ein Mittag- oder Abendessen können wir das Bistro "L'etoile manquante" (34, rue du temple, Paris 4e) empfehlen. Hier ist dieses spacige Bild von mir entstanden - und Ihr ratet nicht, wo genau, hihi... Night fever, night fever, aaah!
Das dîner haben wir im Des gars dans la cuisine eingenommen, ein Lokal, das wir schon lange testen wollten. Und es hat sich gelohnt! Das Essen war so wunderbar, daß wir ernsthaft überlegen, uns das kürzlich erschienene Kochbuch des Chefs zuzulegen. Mjam! Photografische Beweise gibt es leider nicht, wir waren einfach zu hungrig um Bilder zu machen. Am besten, Ihr geht einfach selber hin!
Am Samstagmorgen starteten wir dann richtig durch und begannen unseren Fischzug bei den Galeries Lafayettes. Es war der Tag der Tasche - nicht unbedingt der roten, sondern vielmehr der pailettenbesetzten. Très chic!
Hier ein paar photografische Eindrücke (ein bißchen Spaß muß sein):
Der Tag verging wie im Fluge, und als wir etwas abgekämpft am späten Nachmittag in St. German des Prés aufschlugen, hielten wir unsere Jagd eigentlich für abgeschlossen. Aber: Weit gefehlt! Wir waren schön öfter in der hübschen Boutique Allison (3, rue de Buci, Paris 6e) die sogar einen eigenen Blog hat. Auch diesmal hat sich der Besuch wieder gelohnt und zu guter Letzt ist uns noch ein neues Mitglied unserer Taschenfamilie auf den Arm gehopst. Bienvenue, ma chère!
Was soll ich sagen? Schön war's mal wieder! A très bientôt, Paris!
Bisous,
Eurer Krümel
Mittwoch, 17. April 2013
Lesen und lesen lassen
"Sagen Sie, halten Sie hier gleich den Vortrag?"
Huch!!! Montagabend. Ich stehe in der Maternusbuchhandlung in der Kölner Südstadt und quatsche über drei noch freie Stuhlreihen hinweg mit Melanie von glücklich scheitern über Töpfchenbücher. Offenbar so engagiert, daß eine hinzugekommene Dame glaubt, ich würde gleich offiziell vor die sich versammelnde Menge treten.
"Der Vortrag", das ist die Lesung von Lisa Harmann und Caroline Rosales, Autorinnen von "Stadt Land Mama". (Lisa schreibt darüber hinaus noch "Nusenblaten".) Die beiden stellen an diesem Abend ihr Buch "Ich glaub, mich tritt ein Kind!" vor.
Das hier wird keine Buchrezension, aber ich sag es gleich: Was habe ich gelacht! Einfach schön, wie die beiden die unterschiedlichsten Situationen aus dem "Mamiversum" schildern, von der Schwangerschaft bis zur ersten Zeit mit Kind. Der ganze Irrsinn, den man sich ja wirklich vorher so nicht vorstellen kann, ist in ihrem Buch enthalten. In vielen der geschilderten Situationen fand ich mich selbst wieder. Manches ist einfach nur lustig, manches macht aber auch nachdenklich, wie zum Beispiel das Kapitel über Freundschaften und wie sie sich verändern, neue hinzukommen und - leider - manche auch zerbrechen.
Die Buchhandlung war gesteckt voll mit Frauen. Ein Teil davon schwanger, der andere Teil vermutlich Mutter. Wie sehr die ganze Thematik tatsächlich weg ist von denen, die weder das eine noch das andere sind, war an der Abmoderation der Buchhändlerin zu erkennen. Sie selbst habe keine Kinder und all das Beschriebene nie erlebt. Sie habe auch immer gedacht, das sei doch alles sehr übertrieben, so ihr sinngemäßer Kommentar, aber es scheine ja doch was dran zu sein. Grinsen auf den Gesichtern der Anwesenden. Jaja, doch, so ist das. Unfaßbar, aber wahr.
Es war ein toller Abend und wirklich schön, die beiden sympathischen Autorinnen persönlich zu erleben. Das Buch habe ich natürlich auch gekauft und gleich für "fashion, baby!" signieren lassen. Ich habe es inzwischen knapp zur Hälfte durch, und mich bisher wunderbar amüsiert.
Zum Abschluß der Lesung gab es Prosecco und selbstgebackenen Kuchen, und ganz fix standen die anwesenden Bloggerinen zusammen und tauschten sich übers Bloggen aus. So lernte ich noch Natascha von "Wundertütentag" kennen, einen Blog den ich bislang nicht kannte, der aber gleich in meine Blogrolle wanderte. Ein Blick lohnt sich!
Um kurz vor zehn ging ich dann beschwingt nach Hause, nur um mich dort dann irritiert zu fragen: Wieso, zum Henker, sind wir eigentlich nicht im Anschluß noch was trinken gegangen? Wir hatten Zeit, es war nicht spät und die Kinder waren auch nicht dabei. Es hilft nichts. Hallo Selbsterkenntnis! Man kann tatsächlich so gewaltig aus der Übung kommen, daß man nicht mal mehr merkt, wenn sich eine Gelegenheit zumFeiern Kölsch trinken bietet.
Das muß besser werden! Vielleicht war dieser Abend ja ein guter Auftakt!
Huch!!! Montagabend. Ich stehe in der Maternusbuchhandlung in der Kölner Südstadt und quatsche über drei noch freie Stuhlreihen hinweg mit Melanie von glücklich scheitern über Töpfchenbücher. Offenbar so engagiert, daß eine hinzugekommene Dame glaubt, ich würde gleich offiziell vor die sich versammelnde Menge treten.
"Der Vortrag", das ist die Lesung von Lisa Harmann und Caroline Rosales, Autorinnen von "Stadt Land Mama". (Lisa schreibt darüber hinaus noch "Nusenblaten".) Die beiden stellen an diesem Abend ihr Buch "Ich glaub, mich tritt ein Kind!" vor.
Das hier wird keine Buchrezension, aber ich sag es gleich: Was habe ich gelacht! Einfach schön, wie die beiden die unterschiedlichsten Situationen aus dem "Mamiversum" schildern, von der Schwangerschaft bis zur ersten Zeit mit Kind. Der ganze Irrsinn, den man sich ja wirklich vorher so nicht vorstellen kann, ist in ihrem Buch enthalten. In vielen der geschilderten Situationen fand ich mich selbst wieder. Manches ist einfach nur lustig, manches macht aber auch nachdenklich, wie zum Beispiel das Kapitel über Freundschaften und wie sie sich verändern, neue hinzukommen und - leider - manche auch zerbrechen.
Die Buchhandlung war gesteckt voll mit Frauen. Ein Teil davon schwanger, der andere Teil vermutlich Mutter. Wie sehr die ganze Thematik tatsächlich weg ist von denen, die weder das eine noch das andere sind, war an der Abmoderation der Buchhändlerin zu erkennen. Sie selbst habe keine Kinder und all das Beschriebene nie erlebt. Sie habe auch immer gedacht, das sei doch alles sehr übertrieben, so ihr sinngemäßer Kommentar, aber es scheine ja doch was dran zu sein. Grinsen auf den Gesichtern der Anwesenden. Jaja, doch, so ist das. Unfaßbar, aber wahr.
Es war ein toller Abend und wirklich schön, die beiden sympathischen Autorinnen persönlich zu erleben. Das Buch habe ich natürlich auch gekauft und gleich für "fashion, baby!" signieren lassen. Ich habe es inzwischen knapp zur Hälfte durch, und mich bisher wunderbar amüsiert.
Zum Abschluß der Lesung gab es Prosecco und selbstgebackenen Kuchen, und ganz fix standen die anwesenden Bloggerinen zusammen und tauschten sich übers Bloggen aus. So lernte ich noch Natascha von "Wundertütentag" kennen, einen Blog den ich bislang nicht kannte, der aber gleich in meine Blogrolle wanderte. Ein Blick lohnt sich!
Um kurz vor zehn ging ich dann beschwingt nach Hause, nur um mich dort dann irritiert zu fragen: Wieso, zum Henker, sind wir eigentlich nicht im Anschluß noch was trinken gegangen? Wir hatten Zeit, es war nicht spät und die Kinder waren auch nicht dabei. Es hilft nichts. Hallo Selbsterkenntnis! Man kann tatsächlich so gewaltig aus der Übung kommen, daß man nicht mal mehr merkt, wenn sich eine Gelegenheit zum
Das muß besser werden! Vielleicht war dieser Abend ja ein guter Auftakt!
Sonntag, 14. April 2013
Krümel - Bericht aus Brüssel
Freitagmorgen, ein typisches Business Hotel. Gerade hat mir ein goldbetresster Flugkapitän meinen schon halb eingedeckten Frühstückstisch weggeschnappt. Ich bin die einzige Frau im Raum, die jüngste bin ich sowieso. Klare Sache, ich muß auf einer Dienstreise sein.
Nach Brüssel hat es mich verschlagen, und da ich arbeiten muß, übergebe ich für den Bericht über die Stadt an meinen rasenden Reporter: Krümel! Bitteschööööön!
Ja, Bonjürchen! Endlich komme ich mal wieder zu Wort!
Also, was zuvor geschah: Wir waren seit Donnerstagnachmittag in der Stadt, weil Nadine abends an einem Geschäftsessen teilnehmen mußte. Ich weiß nicht, welche Geschäfte sie da gegessen hat, denn der Elch durfte nicht mit, der Elch mußte allein im Hotelzimmer sitzen, nur mit ein bißchen Schokolade. Ich hab mich aber trotzdem amüsiert. Die hatten da einen supertollen Schrank, für Fernseher, Minibar und so weiter. Und da gab es doch tatsächlich ein Extrafach für ein Bügeleisen, coool! Ich bin dann damit Schlitten gefahren, raus, rein, raus, yipiiieh!
Nach dem anstrengenden Nachmittag war das auch eine gute Abwechslung. Denn bevor die Geschäfte gegessen wurden, wurden sie besucht, und zwar von uns. Wir sind die Nieuwstraat/ Rue Neuve rauf und runtergelaufen, das ist die Haupteinkaufsstraße in der Brüsseler Innenstadt. Sie bietet nichts wirklich Besonderes, vielmehr die üblichen Verdächtigen - allerdings die Verdächtigen, auf die man weniger in Deutschland als in Frankreich trifft. Somit hatte die Sache durchaus Abwechslungscharakter.
Wir hatten schon viel über die niederländische Kette Hema gehört, bei der es gaaaanz tolle Kindermode geben sollte. In Deutschland ist Hema leider nur mit wenigen Filialen vertreten. In Brüssel gibt es aber mehrere Geschäfte, wir also rein. Und tatsächlich, für kleine Menschen bis Größe 92 gibt es eine große Auswahl superschnuckeliger Kleidungsstücke und schön gestalteter Babyaccessoires (z.B. bunt gemusterte Mulltücher). Jenseits von Größe 92 fiel das Angebot dann allerdings massiv ab. Ganz nette Sachen, aber wirklich nichts weiter Erwähnenswertes. Schade!
Immerhin, die kleine Spielzeugabteilung lohnt einen Besuch, und wir haben getupfte Schwimmflügel für den Sommer mitgenommen. Für Babynella, versteht sich. Elche können natürlich von Geburt an schwimmen und sind dabei ein Ausbund an Eleganz und Haltung.
Hier unsere letztendliche Ausbeute des nachmittäglichen Fischzugs. Ganz hübsch, gell?
Am nächsten Tag hatten wir vor der Rückfahrt noch die Gelegenheit für einen kurzen Spaziergang, der unvermeidlicherweise auch zur Grand Place führte. Dort fing es auf einmal an zu regnen und wir haben uns auf einen Kaffee ins Restaurant Le Roy d'Espagne gesetzt. Sehr nett! Gemütlich, mit einer großen Feuerstelle mitten im Raum und sehr netter Bedienung. Naja, der Cappuccino war mit 4,40 € nicht gerade preiswert, dafür hatten wir aber einen Tisch direkt am Fenster und einen tollen Blick auf die wunderschönen Gebäude der Grand Place.
Wenig später ging es mit dem Thalys wieder zurück nach Hause und zu Babynella. Mann, hat die sich über die Sachen gefreut, die wir ihr mitgebracht haben!
So, Ihr Lieben, das war es für heute von mir. Schon in 14 Tagen berichte ich wieder einmal live aus Paris! A tout à l'heure, mes chères!
Euer Krümel
Nach Brüssel hat es mich verschlagen, und da ich arbeiten muß, übergebe ich für den Bericht über die Stadt an meinen rasenden Reporter: Krümel! Bitteschööööön!
Ja, Bonjürchen! Endlich komme ich mal wieder zu Wort!
Also, was zuvor geschah: Wir waren seit Donnerstagnachmittag in der Stadt, weil Nadine abends an einem Geschäftsessen teilnehmen mußte. Ich weiß nicht, welche Geschäfte sie da gegessen hat, denn der Elch durfte nicht mit, der Elch mußte allein im Hotelzimmer sitzen, nur mit ein bißchen Schokolade. Ich hab mich aber trotzdem amüsiert. Die hatten da einen supertollen Schrank, für Fernseher, Minibar und so weiter. Und da gab es doch tatsächlich ein Extrafach für ein Bügeleisen, coool! Ich bin dann damit Schlitten gefahren, raus, rein, raus, yipiiieh!
Nach dem anstrengenden Nachmittag war das auch eine gute Abwechslung. Denn bevor die Geschäfte gegessen wurden, wurden sie besucht, und zwar von uns. Wir sind die Nieuwstraat/ Rue Neuve rauf und runtergelaufen, das ist die Haupteinkaufsstraße in der Brüsseler Innenstadt. Sie bietet nichts wirklich Besonderes, vielmehr die üblichen Verdächtigen - allerdings die Verdächtigen, auf die man weniger in Deutschland als in Frankreich trifft. Somit hatte die Sache durchaus Abwechslungscharakter.
Wir hatten schon viel über die niederländische Kette Hema gehört, bei der es gaaaanz tolle Kindermode geben sollte. In Deutschland ist Hema leider nur mit wenigen Filialen vertreten. In Brüssel gibt es aber mehrere Geschäfte, wir also rein. Und tatsächlich, für kleine Menschen bis Größe 92 gibt es eine große Auswahl superschnuckeliger Kleidungsstücke und schön gestalteter Babyaccessoires (z.B. bunt gemusterte Mulltücher). Jenseits von Größe 92 fiel das Angebot dann allerdings massiv ab. Ganz nette Sachen, aber wirklich nichts weiter Erwähnenswertes. Schade!
Immerhin, die kleine Spielzeugabteilung lohnt einen Besuch, und wir haben getupfte Schwimmflügel für den Sommer mitgenommen. Für Babynella, versteht sich. Elche können natürlich von Geburt an schwimmen und sind dabei ein Ausbund an Eleganz und Haltung.
Hier unsere letztendliche Ausbeute des nachmittäglichen Fischzugs. Ganz hübsch, gell?
Am nächsten Tag hatten wir vor der Rückfahrt noch die Gelegenheit für einen kurzen Spaziergang, der unvermeidlicherweise auch zur Grand Place führte. Dort fing es auf einmal an zu regnen und wir haben uns auf einen Kaffee ins Restaurant Le Roy d'Espagne gesetzt. Sehr nett! Gemütlich, mit einer großen Feuerstelle mitten im Raum und sehr netter Bedienung. Naja, der Cappuccino war mit 4,40 € nicht gerade preiswert, dafür hatten wir aber einen Tisch direkt am Fenster und einen tollen Blick auf die wunderschönen Gebäude der Grand Place.
Wenig später ging es mit dem Thalys wieder zurück nach Hause und zu Babynella. Mann, hat die sich über die Sachen gefreut, die wir ihr mitgebracht haben!
So, Ihr Lieben, das war es für heute von mir. Schon in 14 Tagen berichte ich wieder einmal live aus Paris! A tout à l'heure, mes chères!
Euer Krümel
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