Mittwoch, 25. Februar 2015

Auch ein Blog braucht mal neue Schuhe!

Es war dann doch so langsam mal notwendig - mit blutendem Herzen habe ich mich von meinem liebgewonnenen Titelbild getrennt, denn es spiegelte einfach falsche Tatsachen vor... Nämlich Schuhgröße 15 bei Babynella.

Da isses noch mal...


Tatsächlich ist sie inzwischen im doppelten Wortsinn ein großes Mädchen geworden und überragt alle ihre Freunde deutlich. Dazu passend auch sie auch riesige Füße, wächst im Alter von "halb vier, Mama!" (also 3 Jahren, 11 Monaten und fast 3 Wochen) gerade in Schuhgröße 31 hinein.

Deshalb also nun der Wechsel, fort von den süßen Babyschühchen, hin zu den coolen Hasensneakers.

Wenn das so weitergeht, passen ihr zur Einschulung meine Schuhe...


Sonntag, 22. Februar 2015

Shoppingtip: Mama & Tochter im Partnerlook bei Esprit

Babynella hat diese Woche ihren neuen Kleiderschrank bekommen, nachdem der alte einfach zu klein, zu wackelig und zu schäbig geworden war. Ich glaube, derzeit bin ich mehr davon begeistert als sie, denn als ich ihn einräumte, und all die süßen Kleidchen nebeneinander auf der Stange hängen sah, hatte ich so ein richtiges "Hach!"- Erlebnis.

Blöderweise macht so ein Anblick Lust auf mehr, und da ich ohnehin langsam keine wattierten Jacken und Thermohosen mehr sehen kann, habe ich mich mal wieder im world wide web auf die Suche nach einem süßen Mama-Tochter-Outfit begeben.

Beim Klick auf die Seite von Esprit sah ich auf einmal Sternchen, und zwar auf ganz vielen supersüßen Klamotten. Sterne waren ja schon im Winter Trend und sind uns vor allem auf Oberteilen begegnet. Für mich sind sie aber sowas wie ein all time classic und ich habe mich noch lange nicht daran satt gesehen.

Hier also meine Stylingtips für die allerallerersten Frühlingssonnenstrahlen:

Für das kleine Mädchen von Welt:






Für die chice Mama:





Und zu guter Letzt der Clou: Identische Sternchenhoodies für Mama und Tochter (durchaus auch für Jungs tragbar)!



Besonders gut gefällt mir das gestreifte Sternchentuch, das es zwar in der Kinderabteilung gibt, aber groß genug ist, um auch von der Mama getragen zu werden. Ich bin so hingerissen, daß ich ernsthaft überlege, es tatsächlich für Babynella UND für mich zu kaufen.

Oh Mann, ich glaube, sowas nennt man Frühlingsgefühle beim Shoppen...


Dienstag, 20. Januar 2015

Monstermäßige Aussichten

Nach einer längeren Pause melde ich mich heute mit einem DIY zurück.

Für das neue Jahr hatte - und habe - ich nur einen einzigen Vorsatz: Mich nicht mehr so abzuhetzen.

Ich tanze gern auf jeder Hochzeit, keine tolle Idee ohne mich, und dementsprechend hab ich insbesondere im letzten Jahr einfach unfaßbar viel um die Ohren gehabt. Job, Kind, Mann, Hobbys, Freunde, blablabla... Nun ist es einfach gesagt, sich weniger ans Bein binden zu wollen, wenn einem doch all diese Dinge so wahnsinnig viel Spaß machen. Mein Versuch es in diesem Jahr besser zu machen, besteht also neben dem Vorsatz, auch mal was ab, bzw. gar nicht erst zuzusagen darin, die Dinge mit möglichst viel Vorlauf anzugehen.

Bislang läuft das ganz gut. Das Karnevalskostüm für Babynella (Minnie Maus) ist bereits genäht, und auch wenn ihr 4. Geburtstag erst Anfang März ansteht, haben wir den grauen Januarnachmittag heute genutzt, um schon mal Einladungskarten zu basteln, die wir dann in ein paar Wochen verteilen, und die gleichzeitig Muster für die restliche Dekoration sein werden.

Das Motto lautet dieses Jahr "Ein monstermäßiger Geburtstag", und so habe ich auf dünner Pappe verschiedene Monster aus der Hand vorgezeichnet und Babynella hat sie ausgeschnitten. Dann hat sie ausgesucht, wieviele Augen die Monster haben sollen, über Schleifen, Fühler, Münder und Bauchnabel entschieden und die Teile festgeklebt. Mit Edding hab ich dann mal lieber selber gemalt... Allerdings wollte sie unbedingt die Namen ihrer Gäste selbst auf die Monster schreiben, und das hat dann auch unter meinen wachsamen Augen schweinereifrei geklappt.

Auf die Rückseite kommt dann auf weißem Papier noch ein Ausdruck des Was-wann-wo-wie und fertig ist die Monsterparade. Die nächsten Schlechtwettertage werden wir zum Basteln verschiedener großer Dekomonster nutzen, außerdem muß ja noch ein Mosterkostüm her... Eine Idee für einen Monsterkuchen hab ich schon aus dem Netz gefischt. Außerdem wird es bunte Zuckerwatte und (vielleicht gefärbtes) Popcorn geben. Ähm. Früh anzufangen war vermutlich wirklich eine gute Idee! Wie war das noch mit meinem Vorsatz...?


Freitag, 12. Dezember 2014

Milchstau

Durch seine Kinder kann man ja so viel lernen!
Zum Beispiel,  daß Probleme,  die man bislang ausschließlich einer bestimmten Gruppe zugeordnet hat, auch bei ganz anderen Leuten vorkommen können.
Babynella nimmt beim Frühstück einen Riiiiiiiiesenschluck aus ihrem Milchbecher und stellt diesen dann leise röchelnd ab.
"Mama, ich hab Milchstau!"
"????"
"...in meinem Hals."
"*kicher*"
Babynella streicht sich gleichmäßig über den Hals.
"Jetzt massier ich den wieder weg!"
Die Kleine ist auf jeden Fall gewappnet für zukünftige Herausforderungen!

Donnerstag, 13. November 2014

Geschenkidee: BabySteps Rubbelkalender

Seit Wochen bekomme ich täglich den Playmobil Katalog unter die Nase gehalten. "Mamaaaaaa, ich wünsche mir das und das und das und das möchte ich, und das auch...." Um es kurz zu machen: Weihnachten naht!

Wer gerade zufällig eine schwangere Freundin hat, für den habe ich einen schönen Geschenktipp: Den BabySteps Rubbelkalender

Passend zur (Vor-)Weihnachtszeit funktioniert er wie ein Adventskalender für die Schwangerschaft. Zwischen der 5. und 38. Schwangerschaftswoche gibt es für jeden Tag ein Feld zum Freirubbeln, mit Tips und Infos rund um Baby und Schwangerschaft.


Ich finde das nicht nur eine schöne Art, die Vorfreude zu genießen, gleichzeitig bekommt man in einer Zeit, in der man noch nicht unbedingt die dicken Ratgeber wälzt (das kommt dann später) auf diese Art und Weise nette, kleine Informationshäppchen.

Der Kalender ist liebevoll gestaltet und paßt so richtig schön ins tiptop vorbereitete, aber noch nicht bezogene Kinderzimmer. Naja. Oder in den Raum, der mal Kinderzimmer werden soll, wenn man erst mal das Bügelbrett, den Schreibtisch und das Gästebett rausgeräumt hat, und in den man letztlich kurz vor knapp einen Wickeltisch mit putzigem Mobile reinschiebt.

Egal, von der Firma Splash Brands in Deutschland produzierte Kalender ist auf jeden Fall wirklich schön anzusehen und macht bestimmt nicht nur besagter Erstschwangeren Spaß, sondern ist auch eine nette Begleitung, wenn es schon ein Geschwisterchen gibt, und es um Fragen wie "wie groß ist das Baby jetzt?" oder "was macht das Baby denn da drin so?" geht.

Prädikat: Schönes Geschenk für sich selbst oder die Freundinnen!
 



Freitag, 31. Oktober 2014

Geisterbananen oder: Kann mich mal bitte mal jemand vor mir selbst retten?


Gerade hatten wir erst das Thema: Was reißt frau nicht im Alltag so alles, nur um wirklich allem und jedem gerecht zu werden, nicht zuletzt sich selbst. Ein schönes Beispiel dafür, daß der größte Feind manchmal in einem selbst wohnt habe ich heute abgegeben.

Babynella und ich waren nämlich, wie bereits erwähnt, zu einer Halloweenparty eingeladen. Ich war auch deshalb sehr davon begeistert, weil ich dadurch Gelegenheit bekam, die Geisterbananen herzustellen, die ich zuletzt in einem Rezeptheft gesehen hatte.

Ich hatte schön rechtzeitig alle Zutaten besorgt und gestern auch Zeit eingeplant um die Bananen mit Babynella zu machen. Blöderweise hatte ich keine Kuvertüre, sondern normale Schokolade gekauft, die sich nicht richtig schmelzen ließ. Also Projektabbruch. Da ich erst heute die richtige Schoki kaufen konnte, stand ich also an meinem freien Tag (haha) um zehn in der Küche und tunkte Bananenhälfte in geschmolzene Schokolade, lies sie trocknen, wiederholte den Vorgang und verzierte das Ergebnis mit Smarties-Augen.

So weit so gut, wenn da nicht die Rahmenbedingungen gewesen wären. Wir sind nämlich nächste Woche damit dran, das Frühstück für den Kindergarten zu besorgen. Da morgen alle Läden geschlossen sind, war ich also im Frühtau zu Berge, äh, in den Supermarkt gezogen und hatte Futter für 20 Kinder für eine Woche angeschleppt. Dann ganz fix nach Hause - dennnnnn! - ich erwartete für ab 12 Uhr Babynellas neues Hochbett von dem wir ihr noch nichts gesagt haben. Also: Nach den Bananen schnell tausend Plüschtiere einsammeln, das alte Bett abbauen, Kinderzimmer feucht wischen und danach gaaaaanz, ganz schnell an die Nähmaschine. Der Vorhang, der aus dem Hochbett eine Höhle machen soll, ist nämlich noch nicht komplett fertig. Logischerweise ist es nicht nur ein Vorhang sondern ich hab mir zig Details überlegt wie ich aus dem Bett ein kleines Haus mache. Ganz ehrlich: Sieht super aus, ist aber bescheuert. Ich hab nämlich keine Zeit für sowas, ich arbeite, verdammt. Und statt im Schweiße meines Angesichts durch einen ansonsten friedlichen Herbstmorgen zu rennen, sollte ich mich mal auf's Sofa setzen und die Zeitung lesen. Wissen über das Tagesgeschehen schadet nämlich nicht.

Aber ich geh mir eben immer wieder selbst in die Falle, weil ich halt Selbermachprojekte toll finde, und denke "ach, ist ja nur einmal, dann ist es ja fertig". Klar, wenn man danach nicht gleich das nächste Projekt starten würde.

Jedenfalls hatte ich, während ich auf allen vieren durch das Kinderzimmer robbte und die Fußleisten wischte auf einmal so ein blödes Gefühl und dachte "frag doch noch mal beim Möbelhaus nach". Um es kurz zu machen: Das Bett kam heute trotz Ankündigung nicht.
Ich also das Babybett wieder zusammengeschraubt, alles wieder an seinen Platz gestellt und dabei ganz laut geflucht.

Danach war dann gerade noch Zeit die Bananengespenster einzupacken und ausgerüstet mit einem Arm voller Kostüme zum Kindergarten zu rauschen.

Die Party war den Stress wert, auch wenn Babynella angesichts der vielen wild verkleideten Kinder erst um halb sechs von meinem Schoß kletterte um mitzumischen. Ich meine, immerhin, ich WAR auf einer Halloweenparty. Nicht, daß ich heute Abend nicht noch auf eine gehen könnte, aber ich müßte ja eigentlich den Vorhang zu Ende nähen. Oder aber auch nicht. Ich glaub, ich setz mich gleich mit meinen Teufelshörnchen auf die Couch und mach mir ein Bier auf. Ich trinke dann auf den Wahnsinn des Alltags, und darauf, daß ich es manchmal echt selbst Schuld bin.

Prost!

Donnerstag, 30. Oktober 2014

#momsrock oder: Lob doch mal wieder!

Einer meiner absoluten Lieblingsmamablogs ist Lucie Marshall. Sams Erlebnisse und seine Aussprüche bringen mich immer wieder zum Lachen. Da Sam anderthalb Jahre älter ist als Babynella, sind die Berichte über ihn für mich auch immer so etwas wie eine ungefähre Vorschau auf das, was uns noch erwartet.

Tanya, die Frau hinter Lucie Marshall, ruft nun alle ihre Leserinnen zum richtig dicken fetten (Eigen)lob auf. Erst heute hatte ich ich ein Gespräch mit einer Freundin über all das was Frauen (beileibe nicht nur Mütter) jeden Tag so leisten, und wie unzufrieden sie oft mit sich sind, weil sie glauben den Anforderungen immer nur hinterher zu laufen. Daß diese Anforderungen oft selbst formuliert und besonders hochgehängt werden ist sicher ein Teil des Problems, ein anderer die Tatsache, daß man irgendwann gar nicht mehr sieht, was man Tag für Tag so alles leistet, sondern nur noch Höchstleistungen von sich erwartet.

Deshalb also will ich mal einen Moment innehalten und mich umgucken. Was bewundere ich an den Müttern um mich herum besonders und: Habe ich es Ihnen eigentlich jemals gesagt?

Zum Beispiel die Mütter aus der Krabbelgruppe, die Frauen, die mein Leben seit Babynellas Geburt soviel lustiger und bunter gemacht haben. Wir 5 (ehemals 6) sind ganz unterschiedliche Typen und hätten wohl ohne unsere Kinder nicht unbedingt zusammengefunden. Kennengelernt haben wir uns im Geburtsvorbereitungskurs und seit der Geburt der Kinder sehen wir uns nach wie vor mindestens alle zwei Wochen, meistens öfter. Wir sind ganz klar mehr als eine Interessengruppe, wir haben inzwischen soviel zusammen erlebt und soviel Spaß gehabt, daß ich sagen kann: Wie schön, daß Babynella mir gleich 4 Freundinnen beschert hat, die ich alle auf ihre Weise für irgendetwas bewundere.

Vonni zum Beispiel, die zu einem Zeitpunkt als ich überhaupt noch nicht wußte, wann ich z.B. bei Kinderstreit eingreifen muß, oder wieviel man dem eigenen oder einem kleinen Gastkind zugestehen darf (darf ich das Kind einer Freundin ermahnen und wenn ja wie?) immer eine ganz klare Haltung hatte. Die in Bezug auf Erziehung so sicher zu sein scheint, so auf eine ruhige Art, die mir, die ich immer ein bißchen zwischen Baum und Borke lebe, total geholfen hat meinen eigenen Stil zu entwickeln.

Oder Melli, die in Bezug auf das Thema Kind und Beruf eine Gelassenheit hat, die ich mir auch manchmal wünschen würde. Mein Beruf hat für mich einen hohen Stellenwert, Karriere inklusive, und ich neige dazu, immer alles zu planen und dingfest zu machen wo ich nur kann. Natürlich kommt dann ganz viel ganz anders. Inwiefern jede von uns mit ihrer aktuellen beruflichen Situation zufrieden ist sei jetzt mal dahingestellt, aber die Fähigkeit auch mal sagen zu können "ich laß es auf mich zukommen und stelle meine persönlichen Wünsche für den Beruf nicht ständig hinten an", das finde ich toll, und davon könnte ich mir echt mal ne Scheibe abschneiden.

Dann gibt es noch Miriam, die ganz toll ist im Erfüllen der eigenen hochgesteckten Ansprüche und dadurch oft an ihre Grenzen gerät. Aufgeben tut sie trotzdem nicht, und das, obwohl sie eine ganze Reihe gesundheitlicher Einschränkungen hat. Sie wuppt es und ist dabei ganz schön tapfer. Was ich übrigens genauso toll finde: Miriam schafft es auch mal nein zu sagen, sich zumindest den Nachmittag frei zu halten. Ich hab ja die "auf jeder Hochzeit tanzen wollen" Krankheit und frag mich manchmal, was ich eigentlich ständig glaube zu verpassen... Klasse wenn man so souverän ist auch mal nicht dabei sein zu müssen!

Zuletzt Julia. Ich selbst liebe das Reisen und bin seit zwanzig Jahren immer op jöck wie man in Köln sagt. Als dann Babynella kam, wollte ich damit natürlich gerne weitermachen, aber dann stand ich auf einmal vor einem Berg von Problemen: Wie mit Buggy, Koffer, Handgepäck, Plüschbär und last but not least dem Kind einen Zug besteigen? Wie fliegen, wenn man für die Fahrt zum Flughafen ein Taxi braucht, dieses aber kein Baby ohne Kindersitz, den ich am Ziel meiner Reise nicht brauchte, mitnimmt? Und so weiter. Will sagen, wir waren als Familie durchaus weiterhin viel unterwegs, aber meine Vorstellung alleine mit Baby im ersten Lebensjahr die Welt unsicher zu machen, Freunde zu besuchen etc hat sich nicht realisiert. Es war mir schlichtweg zu stressig. Tja, und da kommt Julia ins Spiel, die sich locker mit Baby in den Zug setzte, sogar umstieg. Die mit ihrer Schwester und drei Kleinkindern durch halb Europa tourte und ihr inzwischen zweites Kind knapp nach der Geburt sofort mit nach Holland nahm. Einfach cool!

Mädels, Ihr seid ganz, ganz toll, und macht noch viel mehr Dinge großartig als ich hier mal eben so aufzählen kann!

Und ich? Hmmmm. Ich denke, ich bin ganz gut darin, die tausend Bälle immer in der Luft zu halten mit denen man als Mutter immer jongliert. Mama sein, (fast) Vollzeitjob, berufliche Reisen, Fördervereinsvorsitz, Haushalt, Freunde und, ach ja, einen Mann hab ich auch noch ! - irgendwie krieg ich es auf die Reihe. Manchmal fühlt es sich an, als wäre meine Kopf so eine Schneekugel in der alles durcheinanderwirbelt, aber als Königin der Terminplanung bekomm ich es doch fast immer auf die Reihe.

Wow. Das hat sich gut angefühlt, mal all diese tollen Sachen aufzuschreiben. Und jetzt gilt: Immer schön dran denken! Moms rock!